trint+kreuder
A2 Garbsen „Neue Mitte“

4 Teams im eingeladenen Werkstattverfahren
Bauherr: Stadt Garbsen
Planungsgebiet: ca. 80 ha

Unverwechselbarkeit Jede Stadt sollte ihre besondere Individualität zeigen. Besonders die Zentren müssen Unver-wechselbarkeit aufweisen. Garbsen ist nicht Langenhagen oder Laatzen.

Interdependenz Mit welchen Elementen haben wir es zu tun? Mit der durch Moor- und Lehmgruben geprägten malerischen Topographie. Mit dem weiten Blick in die Landschaft, sogar vom Rathausplatz aus. Mit der Autobahn, die dem Standort durch die überregionale Anbindung einen besonderen Lagevorteil bringt. Diesen Vorteil durch konzentrierte Bebauung zu nutzen, ermöglicht zugleich ein Lärmschutzbauwerk, das die Ruhe der Erholungsland-schaft und der neuen Wohngebiete herstellt

 

Wohnfelder 6 Baufelder unterschiedlicher Größe geben An-sätze für flexible Baustrukturen vor, entwickelbar je nach Anforderungen. Hier lassen sich ca. 1.600 WE realisieren. Die Mehrzahl der Wohnungen soll vielfältig optisch und akustisch geschützten „grünen Wohnzimmern“ zugeordnet werden.
Grüne Mitte Die Grundstruktur der bestehenden Landschaft wird weiterentwickelt. Sie ist charakterisiert durch weite, offene ehemalige Moorflächen, erhöhte Geestränder, Waldstücke, Gehölzgruppen und markante Einzelbäume durchzogen von einem feingliedrigen Grabennetz. Die Nutzungsmöglichkeiten der grünen Räume für Freizeit und Erholung unterscheiden diese „neue Mitte“ von den anderen Mitten enger historischer Innenstädte. Durch Aufweitung und Verbindung der vorhandenen Gräben mit „hafenartigen“ Erweiterungen entsteht ein Gewässernetz für vielseitige Nutzungen am und im Wasser.