trint+kreuder
quartett Bühnenbild Theater K - Aachen

Bühne zu Quartett von Heiner Müller
Quartett: Zwei elitäre Rokokofiguren, in zeitloser Laboratmosphäre gefangen, vollführen in lustvoll raffiniertem Spiel wechselnder Rollen ihre gegenseitige Vernichtung.
Entsprechend dem Spiel einander überlagernder Textebenen erlebt der Zuschauer die Bühne als ein surreales Überlagern von Bildern und Figuren.
Drei Räume unterschiedlicher reflektorischer Qualität liegen hintereinander gestaffelt, getrennt nur durch zwei hauchdünne semitransparente Spiegelebenen.

Kaleidoskop virtueller Bilder Während im vorderen Raum das Spiegelbild der Besucher als Voyeure des Geschehens eingeblendet werden kann, werden zwischen den Spiegelebenen Figuren und Objekte vervielfältigt, wird der mittlere Raum ins Unendliche geweitet. Die Figuren im hinteren Raum schließlich erscheinen schwebend wie Halluzinationen.
Bilder unterschiedlicher Herkunft, Zuschauer und Bühne, wechseln, ergänzen, überlagern einander, löschen einander aus.
Figuren und Raum oszillieren im Grad ihrer Stofflichkeit. Ein Kaleidoskop realer und virtueller Bilder entsteht.